Ein gemeinsames Wanderwochenende verbrachten Wanderer des Schwäbischen Albvereins Oberboihingen und Wanderfreunde aus Haguenau auf der Schwäbischen Alb. Am Parkplatz Maisental bei Bad Urach wurden die Gäste aus dem Elsass von Gudrun Kleinknecht begrüßt. Gemütlichen Schrittes ging es auf dem Wasserfallsteig zur Hochwiese. Leider war vom Wasserfall nicht viel zu sehen, denn der regenarme Sommer sparte mit Wasser. Unterhalb der Rutschenfelsen genossen die Wanderer die Aussicht zur Ruine Hohen-Urach. Bald war der fast wasserlose Gütersteiner Wasserfall erreicht und den elsässer Wanderfreunden die Entstehung des Kalktuffs erklärt.
Nach dem Abstieg ins Maisental ging die Fahrt auf die Albhochfläche zum Gestütsgasthof Marbach im Großen Lautertal, dem Standquartier für das Wochenende. Bei einer Führung am folgenden Tag durch das Gestüt staunten alle Teilnehmer über die vielen Aufgaben der Mitarbeiter.
Die Wanderer hätten gerne das Albzügle von Marbach nach Offenhausen genutzt. Da es aber ausfiel, wurde die Strecke zu Fuß zurückgelegt. Vorbei an der Lauterquelle begann der Aufstieg zum Sternbergwanderheim und zum Turm. Die Aussicht über die Kuppenalb war großartig. Nach dem Abstieg nach Gomadingen teilte sich die Gruppe: die größere fuhr mit dem Zügle und die kleinere bewältigte die letzten 5 km zu Fuß.
Am Sonntag war eine kleinere Wanderung angesagt. In Fahrgemeinschaften fuhren die Schwaben und die Elsässer zum Parkplatz Lichtenstein. Dort begann eine Wanderung zum Goldloch, über den Aussichtspunkt Gießstein und zum Schloss Lichtenstein. Der Blick ins Echaztal und zum Albvorland begeisterte alle. Nach einer Schlossführung und einem Abschlussessen in Honau verabschiedeten sich die Wanderfreunde mit einem Dank an die Wanderführer Gudrun und Peter Kleinknecht, Hannelore und Richard Haußmann und mit dem Wunsch, das 30-jährige Freundschaftstreffen 2027 im Elsass gemeinsam zu feiern.



