Bericht Ausflug zum Kloster und Schloss Bebenhausen am 26. August 2026

Unser Ausflug führte uns mit einem nahezu voll besetzten Bus von Raddatz-Reisen durch das Aichtal nach Bebenhausen im Schönbuch. Aufgrund der günstigen Lage im weitläufigen Wald- und Jagdgebiet nutzten die württembergischen Landesherren die Anlage als Jagdschloss. Zunächst wohnten die Monarchen im Abtshaus; ab 1864 dienten die Klostergebäude östlich der Klausur als Schloss. Nach seiner Abdankung im November 1918 zog sich König Wilhelm II. von Württemberg mit Königin Charlotte wegen der Unruhen in Stuttgart zunächst nach Bebenhausen zurück. Nach seinem Tod im Oktober 1921 wurde der Leichenzug auf seinen Wunsch um Stuttgart herum nach Ludwigsburg geführt. Am 1. Dezember 1921 verlegte Herzogin Charlotte ihren Wohnsitz endgültig von Schloss Friedrichshafen nach Schloss Bebenhausen, wo ihr der Staat ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt hatte. Dort lebte sie bis zu ihrem Tod am 16. Juli 1946.

Der kürzeste Weg zum Schloss und Kloster führte nach aktueller Zählung über rund 70 Treppenstufen. Oben teilten wir uns zur Besichtigung von Kloster und Schloss auf. Anschließend umrundete die wanderaktive Gruppe das Kloster.

 

Eine dritte Gruppe gelangte über einen Rollator geeigneten Weg zur Anlage und unternahm nach der Besichtigung einen kurzen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf das Ensemble

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Danach fuhren wir zur Gaststätte Weiler Hütte in Weil im Schönbuch. Auf der Rückfahrt über Walddorfhäslach genossen wir den herrlichen Abendblick auf das Panorama der Schwäbischen Alb. Herzlichen Dank an die zahlreichen Teilnehmenden und an die Organisatoren Kurt Braun und Bernd Hummel.

Nächster Termin: 30. September – Ausflug ins Siebenmühlental.