Ausflug zum Stuttgarter Hafen

Am 25. März haben wir den Hafen Stuttgart als Ziel für unseren Ausflug ausgewählt. Mit einem fast voll besetzten Bus starteten wir pünktlich über die B 10 Richtung Hafen. Ohne Verkehrsbehinderung haben wir unser Ziel Westkai 9A erreicht.

Innenaufnahme Teilnehmer im Bus

Busrundfahrt Hafen Stuttgart

Der Hafen Stuttgart ist ein zentraler Güterumschlagplatz und wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Region. Ursprünglich auf Massengüter wie Kohle, Kies, Sand und Bims ausgelegt, hat sich der Hafen im Laufe der Zeit an die Veränderungen im wirtschaftlichen und verkehrspolitischen Bereich angepasst. Heute präsentiert sich der Hafen als moderner Handels- und Industriehafen mit einem vielfältigen Dienstleistungsangebot und einer Infrastruktur, die es vor dem Hafenausbau in Stuttgart nicht gab.

Die Kombination der Verkehrsträger Binnenschifffahrt, Eisenbahn und Güterkraftverkehr ermöglicht eine besonders günstige Beförderung von Güterfracht. Reedereien, Speditionen, Lagerhausgesellschaften und Handelsfirmen, die im Hafen angesiedelt sind, bilden ein eigenständiges Wirtschaftspotenzial und bereichern die Wirtschaftsstruktur der Stadt Stuttgart. Mit rund 3.000 Beschäftigten trägt der Hafen wesentlich zur Stärkung der Wirtschaftskraft von Stadt und Region bei.

Mit Großkran wird ein Binnenschiff beladen

Teilansicht Hafen, beladen eines Binnenschiffes

Die Hafenanlagen, ausgelegt für Großmotorschiffe, bilden zusammen mit der Hafenbahn das Rückgrat der kostengünstigen und umweltschonenden Transportwege. Die hier abgefertigten Binnenschiffe erreichen beispielsweise die Häfen Rotterdam oder Antwerpen in nur 52 Stunden über Neckar und Rhein. Containerzüge, die im Container-Terminal oder Umschlagbahnhof Schiene/Straße beladen werden, schaffen die Strecken Stuttgart-Hamburg, Stuttgart–Rotterdam oder Stuttgart–Bremerhaven im sogenannten Nachtsprung in rund acht Stunden.

Im Rahmen der fast 2,5-stündigen Rundfahrt durch den Hafen, begleitet vom Guide Reiner Timter, erhielten wir viele interessante Informationen über das Hafengelände. Auch unser Buskapitän Gerhard Raddatz hatte manche kritische Situation gemeistert. Nach der Besichtigung fuhren wir weiter zur Rettich-Bar in Deizisau zum gemütlichen Abschluss.