Wandergenuss am 1. November

25 Teilnehmer aus Oberboihingen, Kirchheim Wendlingen, Nürtingen und sogar aus Ludwigsburg trafen sich am Wanderheim des Schwäbischen Albvereins Oberboihingen, um den aufgewerteten Oberboihinger Rundweg zu erkunden. Bei idealem Wanderwetter ging es erwartungsvoll dem Neckar entgegen. Nahe der Unterensinger Mühle Hummel erfuhren die Wanderer vieles aus älterer und jüngerer Zeit. „Hol über“ hieß es noch in den frühen 60-er Jahren, wenn Oberboihinger ihren Weizen dort mahlen lassen wollten. Per „Nachen“ ging es damals über Wasser zur Mühle.

Bei „Leben inklusive“ wurde in der Neckaraue am Ortsrand von Oberboihingen der Sinnesgarten besucht und Näheres über die Werkstatt berichtet. Am Markungsbach (dem „Marbach“) entlang, erreichte die Wandergruppe die Hochfläche beim Friedhof. Den Blick über das Neckartal zum Schurwald und zum Schönbuch genossen alle. Ein kurzer Umweg führte zum „Albvereinsplätzle“ mit den beiden Linden, die 1953 gepflanzt wurden.

Vorbei am neu erbauten Aussiedlerhof Beck ging es durch den Wald zum Allmerbrünnerle, einer tollen Grillstelle im Wald. Nach steilem Anstieg zur „Lauereiche“ und einem ebenen Weg zum Garten der Fachhochschule Nürtingen-Tachenhausen waren die Strapazen vergessen. Viele Teilnehmer bestiegen nun den vor Kurzem errichteten Eduard-Mörike-Aussichtsturm und waren begeistert von diesem Projekt, das die „Blaue Mauer“ erklären soll. Mit Wandern – Erleben – Genießen – schloss die Rundwegwanderung im Wanderheim.